Können Bayes-Netzwerke helfen Probleme der Baubranche zu lösen?

Zunächst mag es scheinen, daß die Bayes-Theorie unnötig kompliziert wäre, um die konkreten Probleme in der Baubranche zu adressieren. In der Praxis stimmt das allerdings nicht. Wenn Spitzentechnologie in ein leicht zu benutzendes Produkt integriert ist, dann braucht der Kunde die mathematische Theorie dahinter weder zu verstehen noch zu kennen.

Besonderheiten von Bauvorhaben

Jedes Bauvorhaben ist einzigartig
Kennzeichend für Bauprojekte ist, daß jedes einzelne von ihnen in vieler Hinsicht einzigartig ist. Gründe hierfür sind u.a.
  • sich verändernde Ressourcen
  • ein Teil der Produkte sind jeweils neu
  • ein Teil der Charakteristiken sind schwer zu quantifizieren
  • standardisierte (innere) und wechselnde (äußere) Prozesse verlangen nach unterschiedlicher Behandlung/Organisation.
Aus diesen speziellen Eigenschaften folgt unter anderem
  • es ist schwer einen Prozeß effizient zu planen und zu organisieren
  • der Pilotcharakter jedes Projektes verursacht einen Interessenkonflikt zwischen Planbarkeit und Qualitätssicherung
  • die Qualität etwa des Designs ist schwer meßbar und kaum in andere Steuerungsmechanismen zu integrieren
  • Risikobeherrschung und Fixkostenminimierung sind schwer unter einen (organisatorischen) Hut zu bringen
Bayes-Netwerke sind bekanntermaßen die beste Technologie um mit Ungewißheit zu rechnen. Wir empfehlen Ihnen mit dem BayMiner ein Projektmodell zu entwickeln, das geneu auf Ihre Firma oder Abteilung zugeschnitten ist. Die Vorteile werden Sie schnell bemerken und der Nutzen für Sie wächst mit dem Modell, wenn Sie ihm immer mehr Daten über Ihre Projekte zur Verfügung stellen. Schon zu Beginn werden Sie erkennen, welche Probleme zu suboptimaler Performance Ihrer Prozesse und Organisation führen. Wenn das Modell sich dann etwas entwickelt hat, dann können Sie den BayMiner dazu benutzen Ihnen bei der Erstellung eines Angebots eine "zweite Meinung" zu liefern, indem er eine Vorraussage von Rentabilität und Risiken erstellt.

Die schwierige Anfangsphase bei Bauvorhaben

Der Vertragsabschluß über einen Bauauftrag dauert heute wesentlich länger als früher. ûber ein Projekt wird immer öfter mit allen Beteiligten in großer Runde verhandelt. Gleichzeitig sind die technischen Details immer genauer darzulegen. All das kostet und unter wachsendem Kostendruck bleiben technische Spezifikationen oft lückenhaft. Ein weiteres Problem ergibt sich oftmals daraus, daß der Kunde sich zu Beginn nicht hinlänglich mit den Details auseinandersetzt: die Führungsebene hat andere Sorgen und der mittleren Führungsebene fehlen die nötigen Informationen. Checklisten funktionieren nicht mehr und Zeitdruck und fehlende Disziplin führen zu erhöhtem Risiko.

Durch die Inbenutzungnahme eines eigenen Projektemodells kann ein Unternehmen mit der Zeit einen Erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangen, denn seine gesammelte Erfahrung wird auf praktische Weise nutzbar. Die Kosten der BayMiner-Analyse sind nur ein Bruchteil dessen, was ein herkömmliches System kosten würde, für welches etliche Fachleute und Programmierer bezahlt werden müßten. Die BayMiner-Analyse läßt sich sofort mit den bereits gesammelten Daten starten.

Die Berichterstattung hinkt dem realen Projekt immer hinterher

Fehlen beweisbare Fakten, so wird über den Daumen gepeilt -- gute Begründungen finden sich immer. Im Nachhinein weist man die Verantwortung von sich nach dem Motto "die Zahlen haben damals halt so ausgesehen". Handelt es sich um ein Millionenprojekt, so gibt es üblicherweise zig Kontrollstellen und die Finanzverwaltung muß hunderte von Dingen überwachen, aus denen kaum noch hervorgeht wo der Hase langläuft. Alternativ läuft es oft so ab, daß bereits die ersten Prüfdaten Mißstände erkennen lassen, aber man dennoch am Glauben festhält es werde sich schon noch zum besseren wenden -- und die Berichterstattung wird diesem Glauben angepaßt. Aufgrund von Unklarheiten und/oder schwer zu vermittelnden Infomationen ist die Rolle des Vorstands oftmals aufs bloße Absegnen beschränkt. Zu diesen typische Problemen bei der Projektführung bietet der BayMiner eine Lösung.

Die BayMiner-Methode liefert in der Analysephase Klarheit, beispielsweise über eingeholte Expertisen. Sind die Analyseresultate zeitlich und lokal zugeordnet, so werden nachträgliche Erklärungsversuche durchschaubar. Mit diesem Wissen "schwarz auf weiß" kann man dann die "Optimisten" innerhalb der Organisation bremsen, die besonders in wirtschaftlich schweren Zeiten nicht selten allzu blauäugig handeln und -- bewußt oder unbewußt -- Alarmsignale mißachten.

 
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